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🌸Zurück zur Weiblichkeit

  • 6. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Dez. 2025

Weiblichkeit war lange etwas, das ich mit Anpassung, Schwäche oder Zurückhaltung verbunden habe. Vielleicht, weil ich es so gelernt habe. Weil Stärke in dieser Welt oft mit Lautstärke, Dominanz und Leistung verwechselt wird. Aber wahre Weiblichkeit ist keine Schwäche. Sie ist eine Kraft – leise, sanft, tief, intuitiv, wild.


Heute schreibe ich diesen Text für all die Frauen, die sich selbst wieder spüren wollen. Die das Gefühl haben, sich verloren zu haben. Für alle, die ihre weibliche Energie zurückholen wollen – nach Jahren des Funktionierens, Kämpfens und Aushaltens.



1. Weiblichkeit ist kein Klischee, sondern ein Gefühl

Weiblichkeit hat nichts mit Kleidern, Schminke oder gesellschaftlichen Rollenbildern zu tun. Weiblichkeit ist ein inneres Zuhause. Ein Zustand. Eine Verbindung zu uns selbst, zu unserem Körper, unserer Intuition, unseren Emotionen.



2. Wir haben gelernt, zu funktionieren – nicht zu fühlen

Viele von uns wurden erzogen, stark zu sein. Nicht zu weinen. Alles im Griff zu haben. Aber die Wahrheit ist: Wir sind nicht dafür gemacht, nur zu leisten. Wir sind dafür gemacht, zu leben. Zu empfangen. Uns hinzugeben. Das Leben zu spüren – mit Haut, Herz und Verstand.



3. Weiblichkeit ist auch Wut. Und Klarheit. Und Grenzen.

Weiblich sein heißt nicht, immer lieb zu sein. Es heißt, Raum zu geben – auch für ein klares Nein. Für Wut. Für Grenzen.

Grenzen setzen wurde uns oft abtrainiert. Schon früh haben wir gelernt, es allen recht zu machen, nicht „zickig“ zu sein, zu gefallen. Aber jede Frau hat das Recht, ihre eigene Grenze zu haben – unabhängig davon, ob sie dem anderen gefällt oder nicht.

Diese Grenze darf benannt, gespürt und verteidigt werden.

So wie unsere Kinder lernen dürfen, „Stopp“ zu sagen, dürfen auch wir Erwachsenen wieder lernen, für uns selbst einzustehen. Und das ist zutiefst weiblich: sich selbst zu schützen.



4. Weiblichkeit ist Respekt für das eigene Erlebte

Weiblich zu sein heißt auch, sich selbst zu akzeptieren – und mehr noch: sich zu respektieren.

Nicht trotz allem, was wir erlebt haben, sondern wegen allem.

Unser Körper trägt unsere Geschichte. Besonders durch Schwangerschaft und Geburt geht der weibliche Körper durch etwas Urgewaltiges – durch Schmerz, Kraft, Tiefe und Schöpfung.

Das verdient keinen Blick der Scham, sondern der Ehrfurcht.

Unsere Körper sind keine Objekte – sie sind Biografien.



5. Intuition – unser innerer Kompass

Es gibt etwas in uns, das oft nicht logisch erklärbar ist, aber zutiefst wahr.

Ein Spüren. Eine feine Wahrnehmung für das, was nicht gesagt wird.

Diese Intuition ist keine Esoterik – sie ist ein evolutionäres Geschenk.

Sie zeigt sich leise. Und sie hat immer recht.

Wir müssen nur wieder lernen, ihr zu vertrauen.



6. Weiblichkeit ist ein Weg – kein Ziel

Es gibt keine Checkliste für Weiblichkeit. Aber es gibt Momente, in denen du dich erinnerst, wie es sich anfühlt, ganz bei dir zu sein. In deinem Atem. In deinem Lachen. In deiner Tiefe. In deiner Grenze. In deiner Würde.



Coaching-Impuls:

In meinem I AM WOMAN Mentoring arbeiten wir genau daran:

🔶Alte Muster loslassen.

🔶Den eigenen Körper wieder als Zuhause spüren.

🔶Grenzen setzen, ohne hart zu werden.

🔶Weich werden, ohne sich aufzugeben.

🔶Weiblichkeit als Quelle der Kraft erleben – nicht als Bürde.


Wenn du spürst, dass du bereit bist, dich selbst wieder zu spüren, begleite ich dich gerne auf deinem Weg.



Zum Abschluss:

Vielleicht hast du es vergessen. Vielleicht wurde es dir abtrainiert. Aber deine Weiblichkeit war nie weg.

Sie wartet nur darauf, dass du dich erinnerst.


Frau tanzt im Feld

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