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🍀Glück – Ankommen bei mir /Gedanken zum Jahreswechsel

  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Zwischen den Jahren wird oft gefragt:

Was wünsche ich mir?

Was soll anders werden?

Was will ich im neuen Jahr erreichen?


Ich merke immer mehr, dass für mich eine andere Frage wichtiger geworden ist:

Was bedeutet Glück – wirklich?


In diesen Tagen lese ich das kleine Buch „Glücklichsein“ von Eva Auland.

Ein Buch, das nichts erklärt, nichts fordert, nichts verspricht.

Es erinnert.


Ein Gedanke daraus begleitet mich besonders – sinngemäß heißt es:

Glücklichsein ist nichts, das wir erreichen müssen.

Es ist etwas, das wir bemerken, wenn wir still genug werden.


Dieser Satz nimmt mir den Druck.

Er nimmt das ständige Streben.

Und er bringt mich zurück zu mir.




Unterwegssein🚅



Ich sitze im Zug.

Auf dem Weg von Berlin nach Paris.

Die Landschaft zieht vorbei, alles ist in Bewegung.


Lange habe ich geglaubt, dass genau das Glück ist:

unterwegs sein, weiterziehen, woanders ankommen.

Ein neuer Ort.

Ein neues Kapitel.

Ein neues Leben.


Heute spüre ich etwas anderes.


Während draußen alles vorbeizieht, wird mir klar:

Glück entsteht nicht durch Bewegung im Außen.

Es entsteht dort, wo ich innerlich zur Ruhe komme.


Der Zug fährt.

Ich nicht.


Ich bin da.

Bei mir.



Glück ist kein Ziel🏁



Wir leben in einer Zeit, in der Veränderung fast wie ein Versprechen wirkt.

Wenn wir nur den Ort wechseln.

Den Job.

Die Beziehung.

Die Stadt.


Doch Zufriedenheit entsteht nicht dadurch, dass sich außen etwas verändert,

sondern dadurch, dass wir mit dem, was ist, in Beziehung gehen.


Mit uns selbst.

Mit unserem Leben.

Mit unserem Tempo.


Wenn ich mit mir im Frieden bin,

wenn ich mich annehme,

wenn ich aufhöre, mich zu verlassen,

dann kann ich überall sein.


Dann ist jeder Ort möglich.

Und keiner muss mich retten.




Zuhause in mir🥰



Gerade hier, in Paris, spüre ich das sehr deutlich.

Ich fühle mich zuhause.


Nicht, weil es Paris ist.

Sondern weil ich mich selbst mitgenommen habe.


Ich liebe mich gerade.

Nicht laut, nicht perfekt, sondern ehrlich.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:

Wenn ich mich halte, bin ich nicht allein.

Egal, wo ich bin.




Glück als innerer Zustand🙃



Das Buch erinnert mich daran,

dass Glück nichts ist, das wir machen oder kontrollieren können.

Es ist etwas, das entsteht,

wenn wir aufhören, ständig woanders zu sein – innerlich.


Vielleicht ist Glück kein Ziel.

Vielleicht ist es ein Zustand.


Ein Zustand von Ankommen.

In mir.



Zum Jahreswechsel🎆



Für dieses neue Jahr wünsche ich mir nicht mehr.

Ich wünsche mir Nähe zu mir selbst.


Still werden.

Spüren.

Mich nicht weiter antreiben.

Mich nicht weiter infrage stellen.


Vielleicht beginnt Glück genau dort:

wo wir aufhören zu suchen

und anfangen, da zu sein.


Welche Wünsche hast du für dich selbst?


I am Woman.💗



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