🛑Warum es schwer ist, aus toxischen Beziehungen zu gehen, die uns fast zerstören - und wie ich es trotzdem geschafft habe
- 22. Apr. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Dez. 2025
Toxische Beziehungen beginnen dort, wo wir lernen, uns selbst zu verlassen, um jemand anderen zu halten.
Toxische Beziehungen beginnen oft viel früher, als wir denken:
Schon wenn wir versuchen, uns richtig zu verhalten, um jemanden zu halten.
Coaching-Ansätze wie “Was darfst du auf keinen Fall schreiben, damit er bleibt?” bringen dich dazu, dich selbst zu verlassen.
Aber Liebe braucht keine Taktiken.
Echte Verbindung entsteht, wenn du DU sein darfst – ohne Masken, ohne Angst.
Frag dich nicht:
“Wie muss ich sein, damit er bleibt?”
Sondern:
“Wie will ich leben, lieben und gesehen werden?”
Du hast die Wahl. Immer.
🙅♀️Ich hatte Angst.
Nicht ein bisschen. Sondern diese lähmende Angst, die dich nachts nicht schlafen lässt.
Ich wusste nicht, wie ich das alles schaffen sollte:
Finanziell. Emotional.
Und vor allem für meine Kinder da sein, wenn ich selbst kaum noch Kraft hatte.
✨Aber ich wusste eines:
So wollte ich nicht mehr leben.
Ich bin gegangen. Nicht weil ich stark war, sondern weil ich leben wollte.
Ich habe Dinge verkauft und zurückgelassen, Träume geopfert, bin über meine Grenzen gegangen.
Ich habe mich durch jeden einzelnen Tag gekämpft – mit Kindern, ohne Plan B.
Aber was mich am meisten verändert hat:
Ich habe in den Spiegel geschaut.
Ehrlich. Schonungslos.
Um mich zu sehen. Um zu begreifen, was mein Gegenüber in mir ausgelöst hat.
Und was ich selbst mit mir habe machen lassen.
Toxische Beziehungen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie entstehen dort, wo alte Wunden aufeinandertreffen.
Wo Traumata sich begegnen – und statt Heilung entsteht Drama. Wir können den anderen nicht ändern, wir können nur uns selbst erkennen.
❗️Aber:
Die Verantwortung liegt bei uns.
Nicht für das Verhalten des anderen.
Sondern dafür, wie lange wir bleiben.
Wie oft wir schweigen. Wie tief wir uns selbst verlieren.
Ich habe die Verantwortung für mich übernommen. Und für meine Kinder.
Denn sie sollen sehen, dass Liebe nicht bedeutet, sich selbst aufzugeben.
Sondern sich selbst treu zu bleiben.
Und auch heute – ja, es begleitet mich manchmal noch.
Aber ich bin nicht mehr emotional gebunden.
Ich bin frei.
🩷Ich schaue auf mich.
Und ich weiß:
Ich kann alles schaffen.
Denn es gibt nicht den Weg, sondern nur deinen eigenen.
Fazit:
Es beginnt mit einem Blick in den Spiegel.
Mit der Entscheidung, nicht länger die Retterin, das Opfer oder das stille Mädchen zu sein.
Sondern du selbst.
Für dich. Für dein Leben. Für deine Kinder.
Du darfst gehen – auch mit Angst.
Denn hinter ihr wartet dein wahres Ich.






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